Fachfortbildung
Für Fachkräfte im Kinderschutz
Wenn systeme wegsehen
beginnt der schutz zu versagen
Für wen ist dieser SelbstlernKurs?
Für alle Fachkräfte, die Verantwortung tragen
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Jugendamt / ASD
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SPFH / Familienhilfe
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Beratungsstellen
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Familiengerichte & Verfahrensbeistände
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Schule & Schulsozialarbeit
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Medizin & Pädiatrie
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Polizei & Ermittlungsbereiche
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Freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe
Alle Berufsgruppen, die mit hochbelasteten Trennungsfamilien arbeiten, profitieren von diesem Kurs.

Warum dieser Kurs notwendig ist
Institutionelle Blindheit entsteht nicht aus Gleichgültigkeit – sondern aus Überforderung, Zeitdruck, Routinen und unbewussten Wahrnehmungsmustern.
Besonders in Trennungssituationen werden psychische Gewalt, Manipulation und subtile Machtstrategien häufig übersehen.
Die Folgen:
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Kinder geraten in Loyalitätskonflikte
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Mütter und nicht-gewalttätige Elternteile verlieren Glaubwürdigkeit
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Täterstrategien werden unbewusst unterstützt
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Fachkräfte fühlen sich hilflos oder „neutral“ – obwohl Neutralität hier zum Risiko wird
Dieser Kurs macht sichtbar, was bisher unsichtbar blieb – und stärkt Fachkräfte darin, kindzentriert und sicher zu handeln.
"Das Thema trifft einen Nerv, der im fachlichen Alltag zwar präsent ist, jedoch selten in dieser Klarheit und Tiefe thematisiert wird. Fachlich wirkt alles äußerst wertvoll für den Arbeitsalltag.“
E. R. - Fachkraft im Kinderschutz, Offenbach
Was sie in diesem Kurs lernen
Ein vollständiges, 16–18-stündiges Fortbildungsprogramm
(entspricht 2 Fortbildungstagen oder einem zertifizierten digitalem Fachmodul- verschiedene Lizenzmodelle verfügbar)
Die 10 Module umfassen:
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Wahrnehmung & erste Impulse
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Typische blinde Flecken
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Innere Reaktionen verstehen
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Perspektivwechsel – Stimmen, die wir selten hören
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Selbstschutz & emotionale Balance
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Fallvignetten aus Jugendhilfe, Schule, Justiz
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Checklisten & Strategien für verantwortliches Handeln
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Reflexionsjournal
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Mini-Selbsttests: „Wo bin ich blind?“
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Affirmationsimpulse + Studien & Statistik
Ziel:
Fachkräfte handeln nach diesem Kurs reflektierter, sicherer, klarer und kindzentrierter – auch in komplexen, täuschenden oder ambivalenten Familiensystemen.

lernziele
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Subtile Gewalt- und Manipulationsmuster früh erkennen
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Emotionale Reaktionen professionell nutzen statt sie zu unterdrücken
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Eigene blinde Flecken und kognitive Verzerrungen identifizieren
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Kindzentriert handeln – auch wenn Erwachsene widersprüchliche Geschichten erzählen
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Institutionelle Blindheit im Team ansprechen und vermeiden
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Verantwortung übernehmen, statt in neutraler Passivität stecken zu bleiben
zertifikat & nachweis
Alle Teilnehmenden erhalten:
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eine Dokumentation nach § 8a SGB VIII
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reflexive Nachweise für die Personalakte
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optional: erweitertes Zertifikat bei Institutionskursen
Ideal für Fortbildungsnachweise, Bewerbungen und interne Qualifizierungen.
lizenzmodelle
Einzellizenz
Für Fachkräfte, die selbstständig lernen möchten.
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Vollzugang zu allen Modulen
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Arbeitsblätter, Reflexionsjournal, Checklisten
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Zertifikat
Teamlizenz
Für Jugendämter, Träger, Beratungsstellen, Gerichte & Schulen.
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Individuelle Anzahl der Materialien
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Standardisierter Qualitätsnachweis im Team
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Ideal für verpflichtende Fortbildungen & interne Schulungen
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Optional kombinierbar mit Supervision & Workshops
Öffnen Sie Ihre Wahrnehmung für das, was Kinder nicht sagen können – aber dringend brauchen.

FAQ
Wie lange dauert der Kurs?
16–18 Stunden, frei einteilbar.
Gibt es ein Zertifikat?
Ja, direkt nach Abschluss aller Module. (Muster hier ansehen)
Kann ich den Kurs berufsbegleitend machen?
Ja, vollständig flexibel.
Eignet sich der Kurs für Teams & Institutionen?
Ja, dafür gibt es spezielle Lizenzmodelle.
Ist der Kurs als §8a-Nachweis nutzbar?
Ja.

